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Historische Windmühle Zons

Die Zonser Mühle ist in der Saison (April- ca. Mitte Oktober) an Wochenenden (Freitag-Sonntag) von 13-18 Uhr geöffnet, bei schönem Wetter auch während der Woche zu diesen Zeiten. Bei Regen oder sehr kaltem Wetter muss die Öffnung der Mühle leider entfallen, da für unser Personal keine Überdachung oder Unterstellmöglichkeit vorhanden ist. Zugang zur Mühle am Stadtmauer-Wehrgang Mühlenstraße, Eintritt 1 €, Kinder 50 cent.

Besondere Programme und Führungen finden alljährlich zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag und zum Tag des Offene Denkmals statt (1. Sonntag im September).

Geschichte der Windmühle Zons

Der wahrscheinlich um das Jahr 1390 aus Basaltquadern und Feldbrandsteinen erbaute Mühlenturm
wurde bei seinem Bau als südwestlicher Eck- und Wehrturm der Stadtbefestigung Zons auch schon
gleichzeitig als Turmwindmühle konzipiert. Nach neuesten Erkenntnissen war die Zonser Mühle
bereits damals mit einer drehbaren, zipfelförmigen Haube und einem Innenkrühwerk ausgestattet.

Zwischen 1688 und 1694 erfolgte ein großer Umbau der Mühle mit der Erweiterung des
Innengetriebes um einen zweiten Mahlgang und mit dem Einbau eines Sackaufzuges,
damit die früher von Hand geschleppten schweren Kornsäcke nun mittels Windkraft
hochgezogen werden konnten. Um 1833 wurde die Mühle weiter ausgebaut zur so
genannten „Holländer-Windmühle“, mit einem Außenkrühwerk versehen und um ein
zusätzliches Geschoss zur heutigen konischen Form aufgestockt. Auch die dicken
Mauern zum früheren finsteren Verlies im Erdgeschoss der Mühle wurden bei diesem Umbau
von außen aufgebrochen und der Raum als Sacklager für das angelieferte Getreide genutzt.

Die Mühle war bis 1907 noch voll in Betrieb. Nach der Zerstörung der Flügel durch einen
schweren Sturm 1909 und dem Verfall bzw. Abbau von Steert und Galerie in den folgenden
Jahren bestand der Mühlenturm über 40 Jahre nur noch als Torso, bis die Mühle 1965/1966
von der damaligen Stadt Zons restauriert und mit Anbringung der Flügel, der Galerie
und dem Außenkrühwerk wieder in den alten Zustand versetzt wurde. Durch den
Einbau eines Elektromotors können die Flügel seitdem zur touristischen Attraktion mit
einem Münzeinwurf für einige Minuten gedreht werden.

Seit der Stilllegung vor über 100 Jahren ist die gesamte innere Mühlentechnik mit
Mahlwerk und Getriebe bis heute glücklicherweise unverändert erhalten geblieben.
Nach verschiedenen Restaurierungsmaßnahmen zwischen 1983 und 2000 erfolgte in
den Jahren 2009 bis 2011 eine umfassende Sanierung der Außen- und Innenmauern
sowie des gesamten äußeren Holzständerwerkes und der Flügel. Zum Abschluss der
Arbeiten wurde im ehemaligen Sacklager der Mühle ein kleines Mühlenmuseum eingerichtet.
Außerdem hat der Förderverein eine Broschüre zur Geschichte der
Zonser Mühle veröffentlicht, die zum Preis von 2,- Euro in der Touristinfo Zons und den
Dormagener Buchhandlungen erworben werden kann.

Kontakt/Infos Mühle:

Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Zons e.V. (HVV)

Ansprechpartner Jürgen Waldeck, Vorsitzender

Tel. 02133/2762815

Schloßstr. 2-4 (Touristinfo Zons), 41541 Dormagen-Stadt Zons

www.hvv-zons.de, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HVV-Mühlenbetreuung: Gabriele Scholz, Tel. 0177/4183822





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