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Rundgang durch Zons

museumNach Verlassen des Treidel-Leinpfades und Durchschreiten des Mauerdurchbruchs sehen wir links das sogenannte ehemalige “Herrenhaus“, in dem seit dem Jahre 1972 das Kreismuseum des Kreises Neuss mit der größten Jugendstil-Zinnsammlung in Deutschland untergebracht ist. Besucher aus nah und fern geben sich im Kreismuseum, das aufgrund seiner hervorragenden und vielfältigen Wechselausstellungen, Vorträgen, Konzerte, Exkursionen und sonstigen kulturellen Aktivitäten weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt ist, ein Stelldichein. Dem Kreismuseum gegenüber wurde in dem aus dem Jahre 1714 stammenden und zeitweilig als Knechtehaus dienenden Gebäude die Tourist-Information integriert und nördlich angrenzend im Hof ein Kräutergarten angelegt. buescher2Vorbei am Kräutergarten über den Schloßplatz gehend, schwenken wir in die romantische Straße von Zons, die Rheinstraße ein. Auf der Ostmauer sind noch zwei der ursprünglich drei achteckigen, gotischen Wachtürmchen, die im Volksmund “Pfefferbüchsen“ genannt werden, erhalten. Die Zonser Pfefferbüchsen sind die einzigen Bauten dieser Art im Rheinland. Hochwassermarken am Wachtürmchen und am Haus Nummer 20 legen auch heute noch Zeugnis ab von den zahlreichen Überschwemmungen, von denen Zons heimgesucht wurde. Die schmalen, hochgiebeligen Häuser in der Rheinstraße vermitteln einen lebendigen Eindruck des einstigen Stadtbildes. rheinstAm Ende der Rheinstraße, in direkter Nähe des Rheinturms, stehen die ältesten Häuser der Stadt, die bei dem großen Brand im Jahre 1620 verschont blieben. Das Haus Nr. 5 zeigt in eisernen Ankern die Jahreszahl 1620. Oberhalb der Haustüre wurde in Form eines Reliefs ein Anker und Nebelhorn in das Backsteinmauerwerk eingelassen. Vermutlich war in diesem Haus zeitweilig eine Orderstation der Rheinschifffahrt. An der Südseite des Rheinturmes, etwa auf halber Höhe, sind zwei Spitzbogennischen vorhanden, in denen bis in den 60er Jahren die Figuren des Hl. Petrus und des Erzbischofes Friedrich von Saarwerden zu sehen waren. An der Westseite des Rheinturmes, oberhalb des inneren Torbogens befand sich im Mittelalter die Wachstube der Zöllner.

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Sowohl der Rheinturm/Zollturm/Petrusturm als auch der Torbogen und die Wachstube wurden in den Jahren 1991 /92 restauriert. Vom inneren Torbogen in die westliche Richtung wandernd zeigt sich die Innenseite der Nordmauer nach den abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten in seiner ganzen Schönheit. Entlang der Innenseite der Nordmauer erreicht man über die Hubertusstraße die dreischiffige, neugotische Hallenkirche. Diese Kirche ist dem Hl. Martinus geweiht und wurde in den Jahren 1875 / 79 durch den Kölner Dombaumeister Vincenz Statz erbaut.

PS: Sehr geehrte Besucher, sollten Sie mehr über Zons erfahren wollen, empfehlen wir eine sachkundige Stadtführung. Vermittlung und Buchung nur über die Touristinfo Zons, Tel. 02133/2762815, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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